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Weltkriegs-Granaten in Dippoldiswalder Heide gesprengt

In der Dippoldiswalder Heide bei Karsdorf (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ist erneut Munition aus dem Zweiten Weltkrieges gefunden und beseitigt worden. Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengten am Dienstagmittag 60 Panzer- sowie vier Handgranaten. «Es gab keine Probleme», sagte ein Sprecher der Dresdner Polizei. Knapp 20 Beamte und ein Hubschrauber, der mögliche Spaziergänger im Wald aufspüren sollte, waren im Einsatz.

Das Waldgebiet wird seit 2013 gezielt nach Munition abgesucht und gilt als besonders «bleihaltig». In der Vergangenheit wurden bereits größere Mengen Bomben, Granaten und andere Munition sichergestellt. Nicht immer können sie abtransportiert werden, etwa wenn Zünder durch Verwitterung stark angegriffen sind.

Im November 2013 waren gleich elf Fliegerbomben hintereinander entschärft worden. Sie stammten von einem amerikanischen Bomber, der am 17. April 1945 beim letzten Luftangriff auf das schon zerstörte Dresden wegen schlechter Sichtverhältnisse wieder abdrehen musste und mit einem anderen zusammenstieß. Die letzte Sprengung dieser Art in der Dippoldiswalder Heide war im Juli 2016.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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