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Unglücklicher Ausflug ins Grenzgebiet endet im Krankenhaus

Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild
Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

Betrunken, verletzt, pitschnass: Ein ursprünglich geplanter Bordellbesuch hat für einen 54-Jährigen zu einer Odyssee und schlussendlich einem Bad in der Neiße bei Ludwigsdorf geführt. Wie die Görlitzer Polizeidirektion am Freitag mitteilte, hatte der Mann nach eigenen Angaben das Etablissement im deutsch-polnischen Grenzgebiet am Vorabend verschlossen vorgefunden, weshalb er sich auf den Rückweg machte. Den Angaben nach verlief er sich aber. Er sprang kurzerhand in die Neiße - und schwamm zurück nach Deutschland.

Auf dem Weg durch den Fluss wurde der Mann in ein Wehr getrieben, was auf dem Betriebsgelände des ansässigen Unternehmens Alarm auslöste. Laut Polizei kletterte er dort dann über mehrere Tore, wobei er sich Schnittverletzungen zuzog. Wenig später fanden ihn die alarmierten Ordnungshüter dann alkoholisiert vor. Er kam ins Krankenhaus. Trotz seiner umfassenden Erläuterungen muss sich der 54-Jährige nun des Verdachts des Hausfriedensbruches verantworten.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Blaulichter leuchten auf einem Streifenwagen der Polizei. Foto: Jens Büttner/zb/dpa/Archivbild

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