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Löscharbeiten dauern nach Großbrand in Lippendorf an

13.03.2018 von

Nach dem Großfeuer in drei Lagerhallen auf einem Industriegelände im Süden von Leipzig haben die Löscharbeiten auch am Dienstag angedauert. Es werde noch mindesten zwei Tage dauern, bis die Brandursachenermittler ihre Arbeit in dem Komplex in Lippendorf aufnehmen könnten, sagte ein Polizeisprecher. Das Feuer war aus bislang unbekannter Ursache am Montag in drei Hallen mit gepressten Plastikabfällen ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte das Übergreifen der Flammen auf zwei weitere Hallen verhindern, in denen ebenfalls zu Ballen gepresste Plastikabfälle lagerten.

Die Fraktion der Grünen im sächsischen Landtag äußerte die Sorge, dass bei dem Großbrand gefährliche Stoffe entstanden sein könnten. Bislang vorgenommene Messungen haben diese Befürchtung nicht bestätigt. Fraktionsvorsitzender Volkmar Zschocke stellte eine parlamentarische Anfrage an die Landesregierung. Darin will er unter anderem wissen, ob während des Feuers asbesthaltige Abfälle der Hitze ausgesetzt waren. Seinen Angaben zufolge hat es in den vergangenen Jahren ein- bis zweimal im Monat auf einer Deponie oder einer Recyclingsanlage in Sachsen gebrannt. «Die zuständigen Behörden müssen zum Schutz der Bevölkerung und der Umwelt endlich systematisch Ursachenforschung in dieser Brandserie betreiben», forderte Zschocke.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Hendrik Schmidt

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