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Chemnitzer Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein LED-Leuchtkasten hängt an einem Polizeirevier. / Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Nach einem Messerangriff auf einen 39 Jahre alten Mann ermittelt die Chemnitzer Polizei wegen versuchten Totschlags. Der Mann sei in der Nacht zum Sonntag mit potenziell lebensgefährlichen Stichwunden im Stadthallenpark gefunden worden, teilte die Polizeidirektion Chemnitz am Montag mitteilte. Er kam in ein Krankenhaus und ist inzwischen außer Lebensgefahr, hieß es. Der mutmaßliche Täter wurde in der gleichen Nacht vorläufig festgenommen und sollte noch am Montag einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Den Angaben zufolge hatte sich die Attacke in der Nacht zum Sonntag ereignet. Zunächst hatte ein Zeuge die Polizei über eine Auseinandersetzung vor einem Imbiss in der Innenstadt informiert. Als die Beamten eintrafen, konnten sie aber keine Beteiligten mehr feststellen. Erst später sei das Opfer gefunden worden.

Dem mutmaßlichen Täter kamen die Polizisten noch in der gleichen Nacht bei einem anderen Einsatz auf die Spur. Der 32 Jahre alte Mann soll in einem Lokal zwei Gäste verletzt haben, er konnte wenig später gestellt werden. Laut Polizei war er blutverschmiert und trug eine Stichwaffe mit Blutspuren bei sich. Zudem wurden Kameraaufnahmen ausgewertet, die ihn mit Blick auf die Messer-Attacke dringend verdächtig machen.

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