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Bombenfund in Chemnitz: Evakuierung startet am Freitagmorgen

Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild
Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

Nach dem Fund einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg wird die Evakuierung im Chemnitzer Stadtteil Markersdorf erst am Freitagmorgen beginnen. Ab 6.00 Uhr seien alle Bewohner im Umkreis von rund 1000 Metern um den Fundort aufgerufen, den Sperrbereich zu verlassen, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Die Rede ist von etwa 15 000 Menschen, die betroffen sind. Zudem bleiben Kindergärten und Schulen in dem Gebiet geschlossen, ebenso wie Arztpraxen, Geschäfte und Unternehmen.

Die Anwohner sind aufgerufen, sich selbstständig um ein Quartier zu kümmern; für diejenigen, die das nicht können, wollte die Stadt noch Ausweichquartiere bekanntgeben. Ursprünglich war die Rede davon, dass die Evakuierung bereits am Donnerstagnachmittag beginnen könne. Allerdings werden die Unterbringungsmöglichkeiten durch die Corona-Pandemie erschwert und es sind auch Pflegeheime betroffen.

Die etwa 250-Kilo-Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten in einem Chemnitzer Wohngebiet entdeckt worden und soll nun von Experten unschädlich gemacht werden. Die Entschärfung könne am Freitag erst beginnen, wenn alle Menschen den Sperrkreis verlassen haben, hieß es von Seiten der Stadt. «Ab wann die Menschen zurück in ihre Wohnungen und Häuser können, lässt sich derzeit noch nicht sagen.»

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Eine entschärfte Weltkriegsbombe liegt in einer Baustelle. Foto: Fredrik von Erichsen/dpa/Symbolbild

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