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Niners laut Bundestrainer Rödl «im Soll»

Ein Basketball fällt in den Basketballkorb. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild
Ein Basketball fällt in den Basketballkorb. Foto: picture alliance / dpa/Symbolbild

Basketball-Bundestrainer Henrik Rödl hat sich lobend über die Entwicklung von Bundesliga-Aufsteiger Niners Chemnitz geäußert. «Sie sind aus meiner Sicht im Soll und haben gute Chancen, die Klasse zu halten», sagte Rödl der «Freien Presse» (Mittwoch). Nach 14 absolvierten Partien stehen die Sachsen mit acht Punkten auf dem 15. Tabellenplatz.

Laut Rödl hatten die Chemnitzer zu Saisonbeginn, als sie ihre ersten sechs Spiele verloren, viel Pech: «Erst mit der zweifachen Quarantäne nach Coronafällen in der Vorbereitung, dann mit der Verletzung von Filip Stanic. Deshalb sind sie auch schlecht in die Saison gestartet. Aber mittlerweile denke ich, dass sie das gut machen.»

Allerdings müssen die Sachsen nun erneut auf Stanic verzichten. Der Center, der nach einem auskurierten Muskelbündelriss erst am vergangenen Samstag im Heimspiel gegen Bayreuth sein Comeback gefeiert hatte, fällt mit einem doppelten Bänderriss im rechten Sprunggelenk voraussichtlich acht Wochen aus.

«Er tut mir sehr leid. Er ist ja irgendwie das Sinnbild für diese Saison, in der einige Spieler durch Quarantäne oder andere Gründe lange nicht trainieren können und sich dann verletzen, wenn sie wieder spielen», sagte Rödl, der Stanic im November 2020 zum ersten Mal in das Aufgebot der Nationalmannschaft berufen hatte. Ob die Chemnitzer Jonas Richter und Jan Niklas Wimberg zum Kader für die EM-Qualifikationsspiele gegen Großbritannien (20. Februar) und Montenegro (22. Februar) gehören werden, will Rödl bis zum 11. Februar entscheiden. «Ich muss bis dahin abwarten und sehen, was passiert. Beide Spieler sind aber schon länger unter unserer Beobachtung, haben sich gut entwickelt», erklärte der Bundestrainer.

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Rödl-Interview hinter Bezahlschranke

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH