loading

Nachrichten werden geladen...

Dynamo-Trainer fordert «Reaktion» gegen Paderborn

Dynamos Trainer Alexander Schmidt. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa
Dynamos Trainer Alexander Schmidt. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Es waren sicher keine leichten Aufgaben, denen sich Alexander Schmidt in dieser Woche ausgesetzt sah. Zum einen konnte der 53-Jährige nach dem desaströsen Auftritt seiner Mannschaft beim 1:4 gegen Hansa Rostock nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. «Die Niederlage hat einfach zu sehr geschmerzt», sagte Schmidt. Zum anderen steht bereits am Wochenende die nächste richtungsweisende Partie am Samstag (13.30 Uhr/Sky) beim SC Paderborn auf dem Programm. Für den Trainer von Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden galt es einen gangbaren Weg zwischen Aufarbeitung und Vorbereitung zu finden.

«Ich habe jetzt nicht rumgeschrien oder einen Spieler an den Pranger gestellt. Aber wir haben ganz klar angesprochen, dass wir Probleme bekommen, wenn wir nicht sofort eine Reaktion zeigen», bekräftigte Schmidt. Die Aufarbeitung bezog sich jedoch nicht nur auf die Leistung im Ost-Duell, sondern auch auf die gesamte Zeitspanne seit dem Auftakt der Restrückrunde. «Es war eine konstruktive Auswertung, kein Monolog. Die Mannschaft hat sich aktiv beteiligt und eingebracht» erklärte Schmidt.

Das Spiel in Paderborn ist bereits das dritte Aufeinandertreffen beider Mannschaften in dieser Saison. In der 1. Runde des DFB-Pokals gewannen die Sachsen zu Hause mit 2:1. Das Heimspiel in der Liga hingegen ging deutlich zu Gunsten der Ostwestfalen (0:3) aus. Doch nicht nur deshalb sei man vor den spielstarken Paderbornern gewarnt. Der Tabellenachte sei eine «Hurra-Mannschaft», sagte Dynamo-Kapitän Yannik Stark. Ein Team also, dass offensivstark, technisch versiert und dadurch nur schwer auszurechnen sei.

Schmidt hat beim Personal vor allem in der Abwehr Optionen. Allrounder Michael Akoto kehrt nach seiner Sperre zurück, auch Sebastian Mai sei wieder eine Option für die Startelf. «Es wird Änderungen geben», erklärte Schmidt. Besonders bitter für Dynamo ist, dass Toptorjäger Christoph Daferner gelbgesperrt aussetzen muss. Auch Stammtorwart Kevin Broll wird wegen seiner noch nicht auskurierten Handverletzung nicht auflaufen können.

Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten