Mittelfeldspieler Felix Drinkuth von Fußball-Drittligist FSV Zwickau hat von teils heftigen Beschwerden nach seiner Covid-19-Erkrankung berichtet. «Anfänglich war ich nach 15-minütigem leichten Jogging dermaßen fertig, als hätte ich 90 Minuten gespielt. Ich bekam schlecht Luft, hatte Atembeschwerden, der Herzschlag war erhöht», sagte Drinkuth der «Chemnitzer Morgenpost» (Samstag).
Der 26-Jährige hatte sich Anfang Dezember mit dem Coronavirus infiziert. Erst gegen Ende der zehntägigen Quarantäne hätten sich bei Drinkuth erste Symptome gezeigt. «Ich bekam Kopfschmerzen, die nicht weggingen und selbst kleinste Bewegungen strengten mich an», erklärte der Profi. Fieber kam nicht dazu: «Auch der bei Corona beobachtete Verlust von Geruchs- und Geschmackssinn blieb glücklicherweise aus.»
Aufgrund der gemachten Erfahrungen mahnt Drinkuth, die Covid-19-Erkrankung ernst zu nehmen. «Es stimmt schon nachdenklich, wenn man am eigenen Leib erfährt, wie sehr einen das Coronavirus fertigmachen kann. Man sieht das Ganze dadurch aus einem völlig anderen Blickwinkel.» Inzwischen ist Zwickaus Außenbahnspieler wieder in das Mannschaftstraining eingestiegen. Das Auswärtsspiel des FSV am Sonntag (14 Uhr) beim TSV 1860 München könnte für ihn noch zu früh kommen, aber «danach will ich wieder ran», sagte Drinkuth: «Trainer und Sportdirektor räumen mir alle Zeit ein, die ich brauche.»
Drinkuth in der Morgenpost/TAG24
Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH