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Dresdner Rumpfteam unterliegt Pokalsieger Stuttgart

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben das letzte Hauptrundenspiel bei Allianz MTV Stuttgart mit 0:3 (17:25, 19:25, 19:25) verloren. An der Tabellenkonstellation hat dieses Ergebnis nichts mehr geändert. Die Elbestädterinnen starten kommenden Mittwoch von Platz zwei in die Playoffs, Stuttgart war Platz eins schon lange sicher.

Die Austragung des Spiels am Freitagabend vor 1057 Zuschauern hatte bei den Gästen aus Dresden für Unverständnis gesorgt, da der deutsche Meister erneut von einem weiteren Corona-Ausbruch betroffen ist. Den Antrag des DSC auf Absage des Spiels wurde durch die Volleyball- Bundesliga abgelehnt. Dresdens Trainer Alexander Waibl äußerte sich deshalb vorher sehr deutlich. «Ich habe kein Verständnis für diese Entscheidung. Ob das Spiel stattfindet oder nicht, hat keinerlei Auswirkung auf die Tabellenkonstellation der Hauptrunde. Mit dieser Entscheidung wird das Risiko erhöht, dass es innerhalb unserer Mannschaft zu weiteren Infektionen kommt. Eine Überraschung ist diese Entscheidung hingegen nicht, denn die Liga beugt sich gern den Wünschen Stuttgarts», erklärte der 54-Jährige, der nur mit einem Mini-Aufgebot von acht Spielerinnen nach Stuttgart reiste.

Trotz der ungleichen Ausgangssituation verkaufte sich das Rumpfteam aus der sächsischen Landeshauptstadt gegen den Pokalsieger sehr teuer. Die Spielerinnen um Kapitän Jennifer Janiska, die in völlig neuer Formation auf dem Feld standen, lieferten dem haushohen Favoriten einen leidenschaftlichen Kampf um jeden Ball. Nach 73 Minuten konnte Stuttgart den ersten Matchball verwandeln.

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