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Dresden startet unter Flutlicht ins «Trainingslager daheeme»

Der Spielball der Saison 2021/2022 der 2. Bundesliga liegt auf dem Rasen. / Foto: Guido Kirchner/dpa/Symbolbild
Der Spielball der Saison 2021/2022 der 2. Bundesliga liegt auf dem Rasen. / Foto: Guido Kirchner/dpa/Symbolbild

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat am Sonntagabend das Trainingsgeschehen wieder aufgenommen. Anders als in den vergangenen Spielzeiten jedoch nicht in südlichen Gefilden. Trainer Alexander Schmidt bat seine Schützlinge zum «Trainingslager daheeme». Aufgrund der pandemischen Entwicklungen und dem Umstand, dass durch die ausbleibende Reise zwei weitere Trainingstage gewonnen werden, soll der Grundstein für den Klassenverbleib in der heimischen Walter-Fritzsch-Akademie gelegt werden. Der rund 20 Millionen Euro teure Multifunktionskomplex war im Sommer 2020 nach gut zweijähriger Bauzeit eröffnet wurden.

Nach bislang 18 Partien hat die Sportgemeinschaft 22 Punkte eingefahren. «Fakt ist, dass wir uns eine Ausgangslage erarbeitet haben, um unser Ziel gemeinsam zu erreichen», sagte Schmidt. Nach oftmals schwankenden Leistungen müsse es aber nun das oberste Ziel des Drittliga-Meisters sein, die eigenen Leistungen zu stabilisieren. Neben den drei Langzeitverletzten Tim Knipping, Panagiotis Vlachodimos und Ersatzkeeper Patrick Wiegers (alle Reha nach Kreuzbandriss) fehlten zum Trainingsstart drei weitere Spieler. Robin Becker wurde über die Weihnachtsfeiertage positiv getestet. Der Rechtsverteidiger befindet sich in häuslicher Quarantäne, soll sich im Laufe der Woche aber freitesten können. Defensivallrounder Michael Akoto (Infekt) dürfte im Laufe der Woche zum Team stoßen. Innenverteidiger Sebastian Mai (Angina) hingegen droht eine längere Zwangspause.

Die geplanten Neuverpflichtungen - Sportgeschäftsführer Ralf Becker hatte zuletzt zwei Transfers für die Offensive angekündigt - suchte man am Sonntagabend noch vergeblich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Dynamo schnell handelt, um die potenziellen Zugänge zu integrieren.

Eine Personalie verkündete der Verein jedoch. Der Uruguayer José Portela wird ab sofort die Bereiche Leistungsdiagnostik, Athletik- und Reha-Training als Leiter Sportwissenschaften verantworten. Interne Analysen hätten ergeben, dass man in diesen Bereichen «noch verzahnter handeln und sich weiterentwickeln müsse», sagte Becker.

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