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Jahresteuerung in Sachsen knackt die Zwei-Prozent-Marke

Ein Fahrer betankt sein Auto. Foto: Sven Hoppe/dpa/dpa-tmn/Symbolbild
Ein Fahrer betankt sein Auto. Foto: Sven Hoppe/dpa/dpa-tmn/Symbolbild

Die Jahresteuerungsrate in Sachsen überschreitet zum ersten Mal seit rund zweieinhalb Jahren die Zwei-Prozent-Marke. Insgesamt lag die Rate im April bei 2,2 Prozent, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag mit. Dieser starke Anstieg sei vor allem auf Preissteigerungen auf dem Energiemarkt zurückzuführen. Vor allem die Autofahrer mussten demnach tiefer in die Tasche greifen: Kraftstoffe kosteten im April ganze 21 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Aber auch Heizöl (+ 7,2 Prozent), Gas (+ 3,5 Prozent) und Strom (+ 1,4 Prozent) trugen zu steigenden Preisen bei.

Vor allem im Bereich Verkehr wuchsen die Preise überdurchschnittlich um insgesamt 7 Prozent - das lag an den hohen Kosten für Benzin und Diesel, aber auch an höheren Preisen für Autoreparaturen (+ 5,4 Prozent) und beim Autokauf (+2,2 Prozent). Bei den Nahrungsmitteln (+ 1,1 Prozent) setzte sich im Schnitt der Trend aus dem März fort.

Die Verbraucherpreise stiegen laut Statistischem Landesamt schätzungsweise um 0,8 Prozent im Vergleich zum März. Die Behörde weist darauf hin, dass durch die pandemiebedingten Einschränkungen bei der Preisermittlung Qualitätseinbußen bei verschiedenen Indexpositionen nicht ausgeschlossen werden könnten.

PM

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH