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Köpping beklagt Diskriminierung eines schwulen Jugendwarts

13.09.2017 von

Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) hat sich in den Streit um einen homosexuellen Jugendwart im Kirchenbezirk Aue (Erzgebirge) eingeschaltet. Seit seinem Outing im vergangenen Jahr sei Jens Ullrich massiven Anfeindungen und Diskriminierungen ausgesetzt, teilte ihr Ministerium am Mittwoch mit. Einige Gemeinden des Kirchenbezirkes hätten ihm aufgrund seiner Lebensweise verboten, zu predigen, und bezweifelt, dass er seiner Vorbildfunktion für Jugendliche nachkommen könne. «Der Umgang mit dem Jugendwart Jens Ullrich ist zutiefst diskriminierend», meinte Köpping. «Denn nicht seine Arbeit, für die er im Übrigen sehr geschätzt wird, sondern sein Lebenswandel steht im Mittelpunkt der Kritik.» Sie kündigte an, sich am Freitag mit Ullrich zu einem Gespräch treffen zu wollen.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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