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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Streetart-Kunst: ibug-Festival für Besucher geöffnet

Zwei Wochen lang haben Streetart-Künstler aus aller Welt eine Industriebrache im Landkreis Mittelsachsen in eine Galerie für urbane Kunst verwandelt. Seit Freitag können nun Besucher die Ergebnisse in der ehemaligen Buntpapierfabrik in Flöha inspizieren. Zu sehen sind Arbeiten von rund 70 Künstlern und Kollektiven aus 20 Nationen. Dazu gehören Malerei und Graffiti, Multimedia, Skulpturen und Installationen.

Das Festival ibug - kurz für Industriebrachenumgestaltung - zeigt seit 2006 urbane Gegenwartskunst an wechselnden Orten in Sachsen. Erstmals macht es ein zweites Mal am selben Ort Station. Denn schon im Vorjahr war die Brache in Flöha Austragungsort des Festivals gewesen. Daher werden die neu entstandenen Kunstwerke durch einige erhaltene Arbeiten aus dem vergangenen Jahr ergänzt. Andere Arbeiten wurden den Angaben zufolge übermalt, um den Künstlern wieder Raum für neue Ideen zu schaffen.

Die diesjährigen Teilnehmer waren aus fast 300 Bewerbern ausgewählt worden. Mit von der Partie sind etwa das Kollektiv Mz. Icar aus den USA, Slex aus Plauen, der Künstler Marian Kretschmer, der eine Arbeit zu Texten des Schriftstellers Stefan Heym geschaffen hat, das Kollektiv Adhocrates aus Österreich und die Freizeitgruppe Gestaltung mit einem riesigen Kriegsmandala.

Geöffnet hat die ibug dieses (26. bis 28. August) und kommendes Wochenende (2. bis 4. September). Geboten wird dabei auch ein Programm mit Musik, Führungen, Film und Künstler-Gesprächen. Die Organisatoren rechnen nach Angaben eines Sprechers mit 8000 bis 10.000 Besuchern an beiden Wochenenden.

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