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Petry will AfD mit «Die Blaue Partei» Konkurrenz machen

12.10.2017 von

Die ehemalige AfD-Vorsitzende Frauke Petry lässt den Gerüchten über eine Parteigründung jetzt Fakten folgen. In einem Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) kündigte Petry die Gründung von «Die Blaue Partei» an. Begleitend dazu wollen Petry und ihre Mitstreiter ein Bürgerforum «Blaue Wende» ins Leben rufen, «in dem man sich mit und ohne Parteibuch unabhängig von der Farbe engagieren kann».

Petry hatte einen Tag nach der Wahl angekündigt, sie wolle der AfD-Bundestagsfraktion nicht angehören. Kurz darauf trat sie aus der Partei aus. Mit ihrer neuen Partei will sie enttäuschte konservative Wähler gewinnen, denen die AfD zu weit rechts steht.

Dem RND sagte Petry: «Blau steht für konservative, aber auch freiheitliche Politik in Deutschland und in Europa. Blau ist die Farbe, die zuerst die CSU in Bayern politisch populär gemacht hat. Daran gilt es bundesweit anzuknüpfen.»

Nach Angaben des Bundeswahlleiters war «Die Blaue Partei» am 17. September gegründet worden - eine Woche vor der Bundestagswahl. Petry, die in der AfD lange gegen den wachsenden Einfluss des rechtsnationalen Flügel gekämpft hatte, sagte dem RND, der AfD-Parteitag in Köln im vergangenen April sei für sie eine Zäsur gewesen, «weil dort öffentlich sichtbar wurde, dass die Partei dem Narrensaum freie Hand gab».

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Bernd von Jutrczenka

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