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Sachsens Linke-Chefin Feiks sieht NSU-Urteil nur als Anfang

11.07.2018 von

Foto: dpa / Britta Pedersen

Die Linken in Sachsen sehen das Urteil im Münchner NSU-Prozess nur als Anfang und fordern weitere Aufklärung. «Einen Schlussstrich kann es nicht geben», mahnte Landesvorsitzende Antje Feiks in einer Mitteilung am Mittwoch in Dresden. Sie verwies darauf, dass «die vermutlich weitreichende Vernetzung des NSU in die extreme Rechte», weitere Unterstützer und Mitwisser sowie auch die Rolle des Verfassungsschutzes weiter «vollkommen im Dunkeln» liegen. Gerade in Sachsen, wo das Terror-Trio Unterschlupf gefunden und seine Mordserie geplant habe, sei es von großem Interesse, die Hintergründe des NSU rückhaltlos aufzuklären.

Das Oberlandesgericht München hatte die Hauptangeklagte Beate Zschäpe am Morgen wegen zehnfachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt, ihre Mitangeklagten zu mehrjährigen Haftstrafen. Die Verteidigung der 43-Jährigen kündigte Revision an.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Britta Pedersen

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