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Sachsen will Tempo beim Impfen forcieren

Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. Foto: Gregor Fischer/dpa/Symbolbild
Eine Corona-Schutzimpfung wird durchgeführt. Foto: Gregor Fischer/dpa/Symbolbild

Sachsen will angesichts einer drastischen Zunahme von Corona-Neuinfektionen das Tempo beim Impfen schnell erhöhen. Der Freistaat bekomme 170.000 zusätzlich Dosen und werde das Personal in den mobilen Impfteams verstärken, erklärte Gesundheitsministerin Petra Köppig (SPD) am Montag bei einer Online-Pressekonferenz. Statt wie bisher 3000 bis 4500 Impfdosen pro Tag, sollen ab Dezember von mobilen Teams 9000 bis 10.000 Dosen verabreicht werden, die wöchentliche Kapazität erhöhe sich dann von 18.000 auf 54.000 Dosen. Allerdings muss das Kabinett am Dienstag noch zustimmen. Die Ärzte sollen eine bessere Vergütung sowie einen Wochenendzuschlag erhalten.

Köpping räumte ein, dass es nach der Empfehlung für eine Booster- Impfung derzeit einen Ansturm auf die mobilen Teams gibt. Noch im Sommer hätten die Impfzentren leer gestanden und auch die Hausärzte wenig Andrang verspürt. Man habe sogar Impfstoff vernichten müssen. Die Empfehlung zum Boostern habe zu einem Ansturm geführt. Die früheren Impfzentren sollen in dieser Form nicht wiedereröffnet werden, allerdings will man Angebote an festen Standorten stärken. Klaus Heckemann, Vorstandschef der Kassenärztlichen Vereinigung, sprach sich dafür aus, künftig nur noch mRNA-Impfstoffe (Biontech, Moderna) zu verimpfen. Es habe sich herausgestellt, dass der Impfschutz von Astrazeneca nach vier Wochen vorbei sei.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH