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Mehr Biontech-Impfstoff: Verwendung für Zweitimpfung

Ein Fläschchen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer wird gezeigt. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild
Ein Fläschchen mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer wird gezeigt. Foto: Tobias Hase/dpa/Symbolbild

Sachsen bekommt doch mehr Biontech-Impfstoff als angenommen. Am Montag sollen nun 52 650 Impfdosen in den Freistaat geliefert werden, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Samstag mit. Das seien rund 4000 mehr als noch am Freitag angenommen. Biontech komme damit seinem ursprünglichen Lieferversprechen nach, hieß es. Trotz der «guten Nachricht» könne in den Impfzentren aber in den nächsten Tagen keine Erstimpfung mit dem Biontech-Vakzin angeboten werden. Das hatte das DRK bereits am Freitag angekündigt und dabei auf Lieferengpässe verwiesen.

Die rund 4000 zusätzlichen Dosen sollen nun für die nötigen Zweitimpfungen verwendet werden, hieß es. Daher könnten in der nächsten Woche nach wie vor keine neuen Impftermine mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer angeboten werden. Vor etwa zwei Wochen wurde entschieden, weniger Impfstoff für die zweite Spritze zurückzuhalten, um mehr Menschen impfen zu können. Entsprechend größer ist nun der Bedarf für die zweite Impfung, die innerhalb einer bestimmten Zeit erfolgen muss. Denjenigen, die bereits einen Termin für eine Erstimpfung mit Biontech-Impfstoff in der nächsten Woche haben, soll stattdessen Astrazeneca angeboten werden.

Durch mehr Impfstrecken in den Impfzentren, ersten Hausarztpraxen und den Einsatz von rollenden Impfzentren könnte derzeit mehr Impfstoff verabreicht werden als derzeit zur Verfügung stehe, so das DRK. Das Deutsche Rote Kreuz organisiert die Impfzentren im Auftrag des Freistaates. «Wir beobachten aktuell mit großer Sorge die Entwicklungen und Diskussion um die Impfstoffe und Liefermengen», teilte das DRK mit und kündigte an, das Impfstoffmanagement auf den Prüfstand zu stellen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH