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Linke appellieren beim Impfen an Solidarität

Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Sächsischen Landtag. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild
Rico Gebhardt, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linke im Sächsischen Landtag. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Die Linken im Sächsischen Landtag haben angesichts mangelnder Impfteilnahme vieler Menschen an die Hilfsbereitschaft appelliert. «Bitte seien Sie solidarisch gegenüber den Menschen, die das Impfangebot aus verschiedenen Gründen nicht annehmen können», erklärte Fraktionschef Rico Gebhardt am Dienstag in Dresden. Jeder Einzelne könne seinen Beitrag bei der Bekämpfung der Pandemie leisten: «Wir können gemeinsam dafür Sorge tragen, dass eine vierte Welle bei uns so flach wie möglich verläuft und es nicht wieder zu Einschränkungen im öffentlichen und privaten Leben kommt.»

Parteichefin Susanne Schaper sprach sich dafür aus, die Impfkampagne mit unkonventionellen Mitteln voranzutreiben. Als Beispiel nannte sie Einkaufsgutscheine und Impfangebote an ungewöhnlichen Orten: «Wir dürfen jetzt nicht nachlässig werden, sondern sollten die Atempause nutzen, um Sachsen fit für den Herbst zu machen.»

In Sachsen waren bis Montag knapp 3,6 Millionen Schutzimpfungen gegen das Coronavirus verabreicht worden. Bei den Erstimpfungen beträgt die Impfquote im Freistaat 49,9 Prozent, bundesweit sind es 58,7. Bei den vollständig Geimpften liegt die sächsische Quote bei 40,0 Prozent (bundesweit: 43,0 Prozent).

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH